
Digitale Pflegeanwendungen (DiPA) 2026: So profitieren Pflegebedürftige in Lünen & Dortmund
Die Digitalisierung macht auch vor der häuslichen Pflege nicht halt – und das ist eine gute Nachricht für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Seit einigen Jahren gibt es die sogenannten Digitalen Pflegeanwendungen, kurz DiPA. Dabei handelt es sich um geprüfte Apps und digitale Anwendungen, die Menschen mit Pflegegrad im Alltag unterstützen. 2026 gewinnen diese Angebote weiter an Bedeutung, und wir möchten Ihnen einen verständlichen Überblick geben.
Was genau ist eine DiPA? Eine Digitale Pflegeanwendung ist eine App oder ein browserbasiertes Programm, das auf einem Smartphone, Tablet oder Computer genutzt wird. Sie soll die Selbstständigkeit und Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen erhalten oder verbessern. Beispiele sind digitale Gedächtnistrainings für Menschen mit beginnender Demenz, Sturzpräventions-Übungen, Apps zur Erinnerung an die Medikamenteneinnahme oder Programme, die pflegende Angehörige bei der Organisation des Pflegealltags unterstützen.
Damit eine Anwendung als DiPA gilt, muss sie in ein offizielles Verzeichnis beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aufgenommen worden sein. Dort wird geprüft, ob die App sicher ist, dem Datenschutz entspricht und tatsächlich einen Nutzen für die Pflege hat. Nur geprüfte Anwendungen werden von der Pflegekasse erstattet.
Wie hoch ist die Kostenübernahme? Die Pflegekasse übernimmt die Kosten für Digitale Pflegeanwendungen bis zu einem Betrag von 53 Euro pro Monat. In diesem Betrag enthalten sind sowohl die Kosten für die App selbst als auch – falls erforderlich – ergänzende Unterstützungsleistungen durch einen Pflegedienst, der bei der Nutzung hilft. Voraussetzung ist ein anerkannter Pflegegrad (1 bis 5).
So beantragen Sie eine DiPA: Der Weg ist erfreulich unkompliziert. Sie wählen aus dem DiPA-Verzeichnis eine passende Anwendung aus und stellen bei Ihrer Pflegekasse einen formlosen Antrag auf Kostenübernahme. Häufig genügt es, die gewünschte Anwendung zu benennen. Die Pflegekasse prüft den Antrag und gibt Ihnen anschließend Bescheid. Viele Anbieter unterstützen Sie auch direkt bei der Antragstellung.
Unsere Empfehlung: Lassen Sie sich beraten. Welche digitale Anwendung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt stark von der persönlichen Situation ab. Im Rahmen unserer Beratungsbesuche und in der täglichen Pflege zeigen wir Ihnen gerne, welche DiPA zu Ihrer Lebenssituation passen und wie Sie diese im Alltag einsetzen. Sprechen Sie uns einfach an – wir vom Pflegedienst Merten & Merten begleiten Sie in Lünen, Dortmund und der gesamten Region gerne auf dem Weg in die digitale Pflege. Denn moderne Technik und persönliche Zuwendung schließen sich bei uns nicht aus, sondern ergänzen sich.
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